Zu Beginn hat man vielleicht Angst, man ist aufgeregt, es ist vielleicht etwas ganz Neues. Es sind Fremde, die man hier kennenlernt. Aber lasst euch gesagt sein, die Betreuerinnen sind toll, sowohl sie wie auch die anderen Mädchen werden euch willkommen heißen und mit offenen Armen empfangen. Lasst sich darauf ein, auch wenn es ungewohnt und am Anfang schwer sein kann. So möchten hier alle nur das Beste für dich. Und egal, was du suchst, ob Freunde, Familie oder ein sicheres Zuhause, hier findest du es. In deinem Erstgespräch setzt ihr euch zusammen. Die Hausleitung eines der Häuser, die pädagogische Leitung sowie die vertretene pädagogische Leitung. Das Gespräch ist nichts weiter als eine formelle Verabredung zum Kennenlernen. Du wirst jede Menge Fragen gefragt, wobei du keine falschen Antworten geben kannst. Denn deine Antworten werden nicht bewertet oder ähnliches. Selber darfst du auch viele, viele Fragen stellen, welche dir genauso ehrlich beantwortet werden, wie du die dir gestellten Fragen beantworten solltest. In diesem Gespräch geht es darum, zu schauen, ob und in welche Gruppe du passen könntest. Seist du dann kompatibel, in Augen der Erwachsenen, hast du bestimmt auch die Möglichkeit, die Gruppe kennenzulernen. Und wenn alles passt, kannst du einziehen. Dann beginnt deine Eingewöhnungszeit. In der Eingewöhnungszeit, welche meistens vier bis sechs Wochen dauert, manchmal kürzer, selten länger, darfst du noch nicht alleine raus, außer für die Schule. Es geht darum, dass du erst mal ankommst. In der Zeit am Anfang wird dir sehr viel geholfen, gerade bei Pflichten wie Küchen oder Baddienst. Durch die Eingewöhnungszeit mussten alle durch. Es ist nervig, wenn man nicht alleine raus darf, aber man kann Gruppenaktivitäten vorschlagen oder bei Regen einen Filmmarathon machen. Außerdem gibt es danach umso mehr Freiheiten und persönliche Absprachen.